Wissenswertes zu unserem Dorf - Zusammenfassung

Altenhagen I ist der fünftgrößte Ortsteil der Stadt Springe in Niedersachsen. Der Ort liegt in einer Höhe zwischen 120 und 160 Metern (über NN). Die Postleitzahl lautet 31832. Die telefonische Vorwahl lautet 05041.

Unser Dorf hat 1.250 Einwohner, davon 635 weibliche und 615 männliche (Stand 28. Juni 2017).

Geographie

Altenhagen I ist der westlichste Ortsteil der Stadt Springe und liegt etwa 5 km südwestlich der Kernstadt am Nordhang des Nesselberges zwischen einerseits dem von der Deisterpforte abfallenden Talgrund und andererseits der Grenze des Waldes und Naturschutzgebietes.

Durch das Tal fließt der Sedemünder Mühlbach nach Südwest und mündet in Hachmühlen in die Hamel.

Nordwestlich von Altenhagen I, in der Mitte eines von Deister, Kleinem Deister, Nesselberg und Süntel umgebenen Beckens, liegt der 230 m hohe Katzberg.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung findet sich im Lehnregister des Bischofs Gottfried von Minden von 1304–1324. 1974 wurde Altenhagen I in die Stadt Springe eingemeindet. Der ungewöhnliche Zusatz der römischen Zahl I zum Ortsnamen hat historische Gründe: Der Landkreis Springe (1885–1974) umfasste noch ein zweites Altenhagen. Zur klaren Unterscheidung wurden dem Namen die römischen Zahlen I bzw. II hinzugefügt. Nach der Kreisgebietsreform, bei der am 1. März 1974 der Landkreis Springe aufgelöst und die Gemeinde Altenhagen I in die Stadt Springe eingegliedert wurde, wurde in beiden Fällen der Zusatz beibehalten. Altenhagen II gehört heute zur Gemeinde Messenkamp.

Kultur- und Sehenswürdigkeiten

Furtwängler-Orgel in der St.Vincenz-Kirche

In der evangelisch-lutherischen Kirche in Altenhagen I, vom Konsistorialbaumeister Friedrich August Ludwig Hellner aus Hannover erschaffen als schlichter Saalbau mit dreiseitigem Altarraum und gedrungenem Westturm, steht die älteste fast unverändert erhaltene Orgel des Elzer Orgelbauers Philipp Furtwängler.

Die Planungen für das Instrument begannen im Oktober 1842, im Jahre 1844 wurde es fertiggestellt und vom hannoverschen Schlossorganisten Heinrich Friedrich Enckhausen lobend abgenommen.

Ein 1884 geplanter Umbau wurde nicht durchgeführt.

1917 wurden die Prospektpfeifen für Kriegszwecke abgegeben und später erneuert. Das übrige Werk ist im Originalzustand erhalten und wurde 1954 behutsam restauriert. Das Instrument steht unter Denkmalschutz.

Umgebung

Altenhagen liegt direkt westlich des Sauparks Springe und bietet zahlreiche Wander- und Radwege.

Südlich des Ortes, auf der westlichen Schulter des Nesselberges, liegen die Überreste der Kukesburg.


(der Text basiert auf dem Artikel "Altenhagen I" aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar)

Wir werden in Kürze diesen Bereich erweitern.

Foto: Uwe Abendroth (Danke!)